Archive for the ‘Zwei Wirklichkeiten’ Category

Ohne Worte

Montag, Mai 11th, 2009

AAAAAAAAAAAAAAAAA

LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

SSSSSSSSSSSSSSSSS

OOOOOOOOOOOOOOOOOOO

BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII

NNNNNNNNNNNNNNNNNNNNN

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII

CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCC

HHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH

traurig

Montag, April 6th, 2009

was ist das traurig???? ein bitter-süßer leicht ziehender schmerz immer mit einsamkeit gekoppelt, lasse ich mich ganz reinfallen-läßt er nach, ich sage ja und die traurigkeit verändert sich wird zur Freude… Jedes wirkliches ja wird zur Freude, denn sie verbindet mit der Einheit……. hm ein Blick auf das Wunder, das sich Leben nennt…..

Neustart

Mittwoch, April 1st, 2009

ja irgendwie bin ich dabei neu zu starten. Gestern habe ich mit dem Bloggen ausgesetzt- ich war zu ausgelaugt… Außerdem mußte ich mich auf das Meditieren vorbereiten. Da waren schon Ängste da. Mutig bin ich trotzdem gegangen und wurde belohnt. Es setzt sich das Gefühl eines Resets. Alle Erfahrungen, Vorstellungen und Wünsche werden langsam gelöscht. Manchmal schmerzhaft gelöscht. Wie fühlt sich eine Festplatte, wenn sie neu formatiert wird- tut das weh…..????.

Neustart

Ich wurde neu formatiert
Alles auf einmal ganz anders funktioniert

Statt mich dem Kampf des Lebens zu stellen
sehe ich alles nur mehr in Wellen

Ich balle keine Fäuste mehr
dazu liebt mein Herz zu sehr

In jedem Moment gebe ich mich ganz hin
Drum ich immer anders bin

Nur die Kraft meiner Leidenschaft ist gleich
Meine Seele wurde butterweich

Dies ist ein scheinbarer Widerspruch
Es wird aufgelöst, wenn man die Einheit sucht

Freischwebend fliegt der Kobold…

Panik

Samstag, März 28th, 2009

Es kam wie es wohl kommen musste… Bei der Meditation in der Gruppe heute morgen hatte ich in der zweiten Runde eine Art Panikattacke. Mein Bein war eingeschlafen, es schmerzte höllisch. Am liebsten wäre ich gegangen… ging aber nicht, denn mit einem eingeschlafenem Bein konnte ich nicht gehen, ich fühlte mich total hilflos, mir wurde heiß, ich hatte das Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Na ja ich blieb und ich blieb in Panik. Das war mir noch nie passiert- weder innerhalb- noch außerhalb der Meditation. Cool war, das mein Bein am Ende der Meditation sehr beweglich war……..Das Kopfkino konnte sich nicht klarer entlarven….. Eine Panikattacke ist ja in der Regel eine Verlagerung, das heißt man will etwas nicht zulassen… Ich wollte die Tränen nicht wieder so fließen lassen, wie beim letzten Mal. Ich glaube, erstmal gestehe ich mir zu, dass die Tränen fließen können. Das nächste Mal frag ich, ob das für die Leute ein Problem ist, wenn das passiert…. Dann sollte sich das mit der Panik wohl erledigen…Mein Optimismus kennt keine Grenzen.

So und heute wage ich es ein Gedicht zu “veröffentlichen”, das ich schon immer reinstellen wollte, aber mich nie getraut habe. Also die Panik heute hat mich gelehrt, es ist besser die Dinge,die anstehen zuzulassen und so will ich es trotz leichten Bauchgrimmens tun. ich schrieb dies Gedicht nach einer Erfahrung mit körperlicher Gewalt. In der dann folgenden großen Verzweiflung machte ich eine existentielle Erfahrung von Trost. Somit passt dies zum Thema von gestern und irgendwie auch von heute…
Kostbarkeiten
Das Leben an sich
ist eine Kostbarkeit

Der Flügelschlag eines Schmetterlings
ist eine Kostbarkeit

Das Lächeln eines Kindes
ist eine Kostbarkeit

die Wärme auf den Steinen
ist eine Kostbarkeit

Deine Faust in meinem Gesicht
ist eine Kostbarkeit

Meine Faust in deinem Gesicht
ist eine Kostbarkeit

unsere blutenden Nasen
sind eine Kostbarkeit

die Träne des Schmerzens
ist eine Kostbarkeit

die Träne der Freude
ist eine Kostbarkeit

die erwiderte Liebe
ist eine Kostbarkeit

die verschmähte Liebe
ist eine Kostbarkeit

die Stille
ist eine Kostbarkeit

der Lärm
ist eine Kostbarkeit

Alles ist Teil des Universums
Alles ist vergänglich
Alles ist eine Perle des Augenblicks im Schatz der Entwicklung

So lerne ich immer mehr das Geschenk jeden Augenblicks anzunehmen….so schwer es auch ab und an fällt. Dieses Gedicht ist in seiner Klarheit für mich immer wieder eine Herausforderung, es ist so leicht mißzuverstehen……und deshalb ist es so schwer es anderen mitzuteilen. ….auch für einen Kobold

so anders

Mittwoch, März 25th, 2009

Fühl mich heute so anders, die Kommunikation im Büro ist total schief, ich fühlte mich irgendwo echt mies, aber auch leicht tänzelnd. Zusammen ist das

so anders

so sehr getrennt von den menschen mit denen ich zusammen bin

so sehr vereint mit allem

geht beides zusammen?

getrennt und doch vereint??

Habe gerade ein paar Zeilen geschrieben, die meinen Gefühlszustand wiedergeben:

Diebe
Die Schneeflocke spiegelt die Vergänglichkeit
Dieser einen Wirklichkeit

Bin so traurig,
mir ist ganz schaurig

aber auch fröhlich
fühl ich mich

Alles kommt und geht
Nur die Einheit nie verweht

Die Stille und die Liebe
Sind die Diebe

Meiner Trauer und meiner Wut
Upps- auf einmal geht’s mir richtig gut

hmm? sprach verwirrt der Kobold

Soll und Haben

Dienstag, März 17th, 2009

Als Buchhalterin habe ich immer mit dem Denken in der Dualität zu tun. Kann man diese Dualität auch auflösen? Diese Frage stellte ich mir heute in der U-Bahn. Folgende Antwort kam:

Soll und Haben
Um im Soll und Haben
Die Einheit zu wagen

Muss ich alles stornieren
Nur so kann Einheit funktionieren

Die Trennung wird aufgeboben
Ist vom Nichts aufgesogen

Hm irgendwie ziemlich koboldlike. Bin im Moment sehr erschöpft, ausgelaugt traurig und einsam. Der Schmerz vom Getrenntsein ist wach, weiß gar nicht wie ich es anders beschreiben kann. Irgendetwas in mir fühlt sich nach Abschied, nach Trennung, nach ‘Tot an. Wie schrieb Ulli Olvedi, doch so schön in einem Roman: Sterben ist gut Oh lala……

Aber dennoch: Hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert. Irgendwo tief tief in mir drin, ist etwas das sich immer köstlich amüsiert- was immer auch im Außen passiert, welcher Schmerz auch immer gerade fühlbar wird

Mit viel Lebensfreude grüßt ein melancholisch grinsender Kobold

Macht

Samstag, März 14th, 2009

Heute habe ich in der Meditation ein Geschenk erhalten: Das Erkennen vom Wesen der Macht. Die Macht ist das Denken in der Dualität. Bei jeder Bewertung geht es um das Denken in Hierachien- um besser, schöner, brutaler, grausamer..

Begibt man sich auf diese Ebene, ist die Einheit verloren. Klar, eine Binsenweisheit für alle die auf dem Weg sind. Wie gelingt es sich diesem Denken in der realen Welt zu entziehen? Was mache ich, wenn ein Mensch gedemütigt wird. Klar ist: Wenn ich handeln kann, also wenn ich in dem Moment anwesend bin, dann gilt es zu handeln! Wenn ich es nur höre, dann versuche ich mich dem Denken in Bewertungen zu entziehen, versuche den Schmerz von beiden Seelen (den Gedemütigten und den Demütigenden) in mich auf zu nehmen. In diesem gemeinsamen Leid ist die Einheit vorhanden, die Trennung aufgehoben. Ich gehe immer davon aus: Leidvolles Handeln kann nur auf der Basis vom eigenen Leid erfolgen.

Heute ist mir die Freiheit der Wahl sehr bewußt geworden, genauso wie die Sinnlosigkeit von Macht und Kampf. Ich kann es nur unzureichend erklären. Für mich drückt es sich in folgenden Worten klarer aus:

Machtspiele
Wenn man sich in die Macht verliebt
Einen Teil der eigenen Seele hingibt

Sich mit einer Illusion beschwert
Die das Erkennen der Einheit verwehrt

Gelingt es alle Macht wirklich aufzugeben
Ermöglicht dieser Tod die Einheit zu leben

Ja es wird noch weiter wirken….. Machtlos grüßt der Kobold

Zwei Welten

Freitag, März 13th, 2009

Hallo

gestern mußte ich aufhören meine Geschichte zu erzählen. Heute spüre ich: Es ist gut so. Mir ist es wichtig über dieses Tanzen in beiden Welten zu reden. Die Bürde und die Freude ganz im Absoluten, in der Freude in der Vollkommenheit und in der Einheit zu sein, faktisch sich in jeder Sekunde bewußt zu sein, dass jeder Teil des G(l)anzes ist. Mit diesem Bewußtsein in der relativen Wirklichkeit zu bestehen, ist für mich eine echte Herausforderung. Für wenige ist es erträglich, wenn sie dies hören. Jeder der mit Widrigkeiten wie finanziellen Problemen, Partnerschaftsproblemen, Teenagerreibereien kämpft hat für solche Ausagen eigentlich nur ein mitleidiges Lächeln übrig. Auch wenn mir meine Freunde und sogar einige Bekannte diese Sichtweise zugestehen, für sich selber können sie es nicht sehen. Sie sind dankbar für die Zuversicht, die ich ausstrahle und die Lebensfreude, die ich vermittele

Mir ist es so klar, es ist so offensichtlich, so absolut unübersehbar und für die anderen ist dieses Wissen ganz im Dunkeln. Deswegen tut es so gut hier zu schreiben. Ich weiß, sollte es Leute geben, die dies lesen so werden sie wirklich verstehen.

Ja und na klar , es gibt wieder ein Gedicht über den Tanz des Lebens:

Mitgefühl
In der Tiefe meines Herzens kann ich spüren
Wie sich Freud und Leid berühren

Sie gestalten des Lebens Tanz
Zusammen erschaffen Sie den Menschen ganz

Die Essenz von beiden
Ist nicht das Leiden

Es ist das Streben nach Einheit
Nach menschlicher Vollkommenheit

und so gibt es für mich nicht wirklich einen Unterschied zwischen dem Schmerz und der Freude. Beides sind Zeichen von Lebendigkeit und von der Vielfalt des Lebens. So schließe ich mit einem grollendem Lachen über diesen großen Witz, der sich Leben nennt….

Zynisch?

Donnerstag, März 12th, 2009

Hallo

Gestern stellte habe ich einen Blogbeitrag veröffentlicht ohne vorher die Nachrichten gehört zu haben. Mit dem Amoklauf in den Gedanken und im Herzen hört sich ein Satz wie Hihi und hähä statt Buh und Bäh ziemlich zynisch,ja nachgerade brutal an. Jedenfalls in der relativen Wirklichkeit. Der Amoklauf hat in mir ganz viel Schmerz fühlbar gemacht. Dieser Schmerz steht vor der Leichtigkeit. Denn das Lachen bleibt weiter Bestandteil des Lebens, doch tiefes Mitgefühl und das Wissen um die Vergänglichkeit stehen bei mir jetzt im Vordergrund. Und doch spüre ich tiefes Glück, als Teil der Einheit, der wirklichen Vollkommenheit

Im Schmerz vereint
Der Schmerz, den keine Bewertung erreicht
Der nichts mit gut oder böse vergleicht

Dieser Schmerz fällt aus der Zeit
Gestaltet eine eigene Wirklichkeit

Denn lässt du im Schmerz alle Ängste, alle Wünsche los
Kehrst du heim in Gottes Schoß

Bist mit allem vereint
Während du tiefe Tränen weinst

Siehst die göttliche Vollkommenheit
Fern ab der relativen Wirklichkeit

In diesem Sinne: einen besinnlichen Tag.. Der Kobold

Regenbogen

Mittwoch, März 11th, 2009

Hallo….
als ich zwei riesengroße Regenbogen sah, die zusammen ein Tor bildeten, wußte ich: Mir war nichts zufälliges passiert. Alles hatte seinen Sinn und ich bekam eine erste Ahnung von der Leichtigkeit des Seins:

Regenbogen:
Ich bin ganz und gar aufgesogen,
Von diesem tollem Regenbogen

Trauer, Wut, Einsamkeit und Schmerz,
Freude Mitgefühl und Glück
Für dies alles ist Platz in meinem Herz
Aber es macht mir total verrückt

Das eine möchte ich haben
Dem anderen möchte ich entsagen

Und trotzdem baute man eine Leitung
In die Tiefe meines Herzens

Dies bewirkte eine Art Befruchtung
Mit dem Kern universellem Lebens

Was das für mich bedeutet?
Bin ich jetzt wohl erleuchtet?

Dies ist leider nicht die eine Frage, die sich stellt,
Auch wenn sie meiner Eitelkeit sehr gut gefällt

Was kann ich im Leben sein?
Wo pack ich Kraft und Leidenschaft rein?

Wie kann ich dem Leben dienen
Ohne mich zu verbiegen?

Wo ich eine Antwort finde?
Vielleicht in meinem Kinde?

Nee, das ist es nicht
Genauso wenig wie die Pflicht

Hmm im Lachen steckt die Antwort drin,
das ist die Antwort, die ich find..

Vielleicht bist du ja jetzt überrascht
Hältst das alles nur für Quatsch?

HiHi und HäHä
Statt Buhh und Bähh?

Wenn du es so nennen magst,
stimmt, damit ist eigentlich alles gesagt..

ach ja..
Transformation
Ist die wissenschaftliche Definition…

dieses Gedicht machte und macht mir immer wieder viel Freude. Falls dies jemand liest, dem ähnliches passiert ist, so möchte ich mit meiner Geschichte Mut machen. Ich werde in dieser Woche noch von einigen sehr verzweifelten Momenten berichten. Doch auch von der Schönheit und von der Liebe möchte ich schreiben. Ich habe gelernt, zum Teil sehr mühsam gelernt, alles anzunehmen, die Ängste, die Verzweiflung, die Liebe und natürlich die Kostbarkeit jeden Augenblicks. Mir ist es wichtig diese Erfahrung zu teilen, auf dass sie vielleicht jemanden zu Ohren/Augen kommen möge, der das Wissen um genau so eine Erfahrung braucht.