Archive for the ‘Im-jetzt sein’ Category

burn in

Samstag, April 11th, 2009

habe mich die letzten Tage echt unkommod gefühlt. Dies lag nicht wirklich am Bein, sondern hatte andere Ursachen. Heute morgen dachte ich. Das kann nur Burn - out sein. Alles ist schwer, keine Lust zu irgendwas- nur auf dem Sofa liegend ist alles auszuhalten. Heute kam eine gute Bekannte vorbei, die am Donnerstag bei einer Heilhynpnose war, sie war sehr klar. dies strahlte auch auf mich aus. Als sie dann kurz bevor sie ging, meine Bilder aus der Klinik anschaute, sagte sie etwas sehr Wichtiges: Mein Bilder würde eine immens große Kraft ausstrahlen, sehr viel Wärme und Geborgenheit sei spürbar, aber auch sehr viel zartheit und Liebe.

Hm auf einmal hatte ich Klarheit, ich verwende unglaublich viel Energie darauf meine Kraft nicht zu zeigen und nicht zu leben. Dieses wird natürlich durch die Meditation nochmal schwerer- diese wunderbare positive Kraft will sich zeigen, doch ich habe Angst davor. Na ja und so kommt es zu einem Burn-in, diese Power verbrennt mich innerlich - da sie nicht rauskann. Deshalb diese Bleischwere….diese Bewegungslosigkeit…

Endlich ist wieder alles leicht. Ein Puzzel ist vollendet. ich habe wieder Vertrauen zu mir und eine große Leidenschaft für einen neuen Weg….

Burn in

In mir drin wächst eine große Kraft
Sie verspricht sehr viel Macht

Doch wenn ich sie im Außen zeige
Agiere ich auf fremde Art und Weise

Wie werden meine Kinder reagieren?
Wie wird es mein Umfeld berühren?

Ich merke wie der Druck im Kessel steigt
• Es wandelt sich Kraft in Leid

In diesem Burn In
Macht mein Leben keinen Sinn

Ihr Götter und Dämonen
Werdet mich nie verschonen

So bekenne ich mich zu meinen Gaben
In guten und in schlechten Tagen

Das Leben fällt leicht
Gott fragt: Warum nicht gleich?

wie immer es auch weiter gehen wird….I light my fire-

Heute

Sonntag, April 5th, 2009

Heute

Dein Tag

Dein Abend

Deine Nacht

Gib auf alles acht

Alles ist wichtig
Alles ist richtig

mahnt der Kobold

Wenn du jetzt nicht lachst
habe ich etwas falsch gemacht

Butterweich

Samstag, April 4th, 2009

ich fühl mich wirklich ganz aufgeweicht, hundemüde…. und sehr lebendig. ich spüre meinen Körper, meine Erschöpfung und damit meine Lebendigkeit, denn die Ewigkeit ist nie erschöpft… Es scheint mir, ich hätte alles tausendmal gesehen, tausendmal erlebt und trotzdem ist alles neu und kostbar. Welche Gnade auf der Welt zu sein– welche Gnade dies genauso jetzt spüren zu dürfen.

Ich hab geguckt, das hab ich noch nicht voergestellt, ist ja auch noch ein wenig neu:

Nichts fehlt

Aus der Tiefe der Seele zu leben
Ist mein einziges Bestreben

Nur hier wohnt in jedem Moment das Glück
Alles andere – mich ver-rückt

In`s Leid
Der relativen Wirklichkeit

Als Mensch der relativen Wirklichkeit
Bin ich gebunden an die Zeit

Wie kann ich Freiheit vom Leid erlangen
Frag ich Dich mit großem Bangen

Ruhig schaust du mich lange an
Sagst: „Fang einfach an“

Hm …..ha ha ha auf einmal fang ich an zu lachen
Beginne aufzuwachen

Seh das Gold um mich herum
Lach mich schief und krum

Nichts fehlt
Alles ist von Gott beseelt.

Hm wie schön, wie einfach alles ist, wenn Mann/Frau es nicht vergißt….

Neustart

Mittwoch, April 1st, 2009

ja irgendwie bin ich dabei neu zu starten. Gestern habe ich mit dem Bloggen ausgesetzt- ich war zu ausgelaugt… Außerdem mußte ich mich auf das Meditieren vorbereiten. Da waren schon Ängste da. Mutig bin ich trotzdem gegangen und wurde belohnt. Es setzt sich das Gefühl eines Resets. Alle Erfahrungen, Vorstellungen und Wünsche werden langsam gelöscht. Manchmal schmerzhaft gelöscht. Wie fühlt sich eine Festplatte, wenn sie neu formatiert wird- tut das weh…..????.

Neustart

Ich wurde neu formatiert
Alles auf einmal ganz anders funktioniert

Statt mich dem Kampf des Lebens zu stellen
sehe ich alles nur mehr in Wellen

Ich balle keine Fäuste mehr
dazu liebt mein Herz zu sehr

In jedem Moment gebe ich mich ganz hin
Drum ich immer anders bin

Nur die Kraft meiner Leidenschaft ist gleich
Meine Seele wurde butterweich

Dies ist ein scheinbarer Widerspruch
Es wird aufgelöst, wenn man die Einheit sucht

Freischwebend fliegt der Kobold…

Panik

Samstag, März 28th, 2009

Es kam wie es wohl kommen musste… Bei der Meditation in der Gruppe heute morgen hatte ich in der zweiten Runde eine Art Panikattacke. Mein Bein war eingeschlafen, es schmerzte höllisch. Am liebsten wäre ich gegangen… ging aber nicht, denn mit einem eingeschlafenem Bein konnte ich nicht gehen, ich fühlte mich total hilflos, mir wurde heiß, ich hatte das Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Na ja ich blieb und ich blieb in Panik. Das war mir noch nie passiert- weder innerhalb- noch außerhalb der Meditation. Cool war, das mein Bein am Ende der Meditation sehr beweglich war……..Das Kopfkino konnte sich nicht klarer entlarven….. Eine Panikattacke ist ja in der Regel eine Verlagerung, das heißt man will etwas nicht zulassen… Ich wollte die Tränen nicht wieder so fließen lassen, wie beim letzten Mal. Ich glaube, erstmal gestehe ich mir zu, dass die Tränen fließen können. Das nächste Mal frag ich, ob das für die Leute ein Problem ist, wenn das passiert…. Dann sollte sich das mit der Panik wohl erledigen…Mein Optimismus kennt keine Grenzen.

So und heute wage ich es ein Gedicht zu “veröffentlichen”, das ich schon immer reinstellen wollte, aber mich nie getraut habe. Also die Panik heute hat mich gelehrt, es ist besser die Dinge,die anstehen zuzulassen und so will ich es trotz leichten Bauchgrimmens tun. ich schrieb dies Gedicht nach einer Erfahrung mit körperlicher Gewalt. In der dann folgenden großen Verzweiflung machte ich eine existentielle Erfahrung von Trost. Somit passt dies zum Thema von gestern und irgendwie auch von heute…
Kostbarkeiten
Das Leben an sich
ist eine Kostbarkeit

Der Flügelschlag eines Schmetterlings
ist eine Kostbarkeit

Das Lächeln eines Kindes
ist eine Kostbarkeit

die Wärme auf den Steinen
ist eine Kostbarkeit

Deine Faust in meinem Gesicht
ist eine Kostbarkeit

Meine Faust in deinem Gesicht
ist eine Kostbarkeit

unsere blutenden Nasen
sind eine Kostbarkeit

die Träne des Schmerzens
ist eine Kostbarkeit

die Träne der Freude
ist eine Kostbarkeit

die erwiderte Liebe
ist eine Kostbarkeit

die verschmähte Liebe
ist eine Kostbarkeit

die Stille
ist eine Kostbarkeit

der Lärm
ist eine Kostbarkeit

Alles ist Teil des Universums
Alles ist vergänglich
Alles ist eine Perle des Augenblicks im Schatz der Entwicklung

So lerne ich immer mehr das Geschenk jeden Augenblicks anzunehmen….so schwer es auch ab und an fällt. Dieses Gedicht ist in seiner Klarheit für mich immer wieder eine Herausforderung, es ist so leicht mißzuverstehen……und deshalb ist es so schwer es anderen mitzuteilen. ….auch für einen Kobold

Sterben

Donnerstag, März 26th, 2009

gerstern bin ich mal wieder gestorben, hab mir und meinen Mustern ins Gesicht geblickt- und irgendwie war ganz viel Nein in mir: So will ich nicht mehr weiterleben- so hartherzig. Na ja klar, kam da die Auseinandersetzung mit wieso sind das meine Muster und meine Verhaltensweisen- da gings dann ganz tief rein in die frühe Kindheit:

Ich ging zum Meditieren in eine Gemeinschaft. Bei Meditieren merkte ich: es gab für mich nur einen Wunsch: Schüler werden. Doch ich merkte, ich hatte nie gelernt wirklich anzunehmen. Denn bereits als Baby lernte ich für mich zu sorgen. - fallen lassen, ohne Mißtrauen einfach annehmen- Oh oh welch harte Übung. Mir liefen die Tränen runter, ich kann diesen so heilsamen Zustand nur schwer beschreiben. Es scheint, als fängt da etwas an wegzufallen, wegzubrechen, ein Anfang nur und doch fühlt es sich wie sterben an:

Umgebracht
Gestern hat`s in mir gekracht
Das Ich wurde mal wieder umgebracht

Der Boden, auf dem ich stand, zerfloss
Wegen der Tränen, die ich vergoß

Wiedermal alles aufgegeben
Wiedermal anfangen zu schweben

Wiedermal bin ich gestorben
Wiedermal jemand anders geworden

Zum ersten Mal ist der Tod wirklich klar
Zum ersten Mal find ich`s wunderbar

Fazit:
Ist das Sterben erst gelernt
Lebt es sich ganz unbeschwert

Vielleicht ein wenig zu optimistisch formuliert, aber was ein richtiger Kobold ist….Ach ja, eins habe ich gemerkt um wirklich sterben zu können, muss man ganz im Hier und Jetzt sein, sonst funktioniert es nicht. Eigentlich logisch, aber ich brauche manchmal etwas länger….

DA SEIN

Dienstag, März 24th, 2009

Es gibt nichts zu sagen, es gibt nichts zu schreiben.

Es reicht einfach nur ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, ,,,,,,,,,,,,,,,,, Da,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,zu,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,sein

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Reinigung

Montag, März 23rd, 2009

bin heute sehr erschöpft, körperlich erschöpft, geistig auf Pause?, ja irgendwie so . zwischenzeit und zwischenweltmäßig. ziemlich entspannt, relaxed. Nichts muss ich tun, nichts muss sein, alles ganz easy. alles läuft auch ohne irgendeine Einwirkung von mir, Auch dieser Zustand hat was, alles in mir scheint stillzustehen. Hm spannend. Heute ganz bewußt keine Reime. Denn nichts muss sein.
ja es wirkt so, alles wäre eine Art Säuberung in mir aktiv, was da genau passiert? Keine Ahnung….

Leben ist an jedem Tag neu, in jeder Sekunde neu, wenn mann sich einläßt kann man in jedem Moment das Sterben und das Werden entdecken. wie wunder wunderschön findet der Kobold

Weitergehen

Sonntag, März 22nd, 2009

hm heute ist mal wieder Kopfschmerztag- trotzdem schreibe ich hier. Gestern ist es beim Meditieren erstmals fast nicht aushaltbar gewesen. Ich hätte husten müssen, wollte aber nicht, es war in der Gruppe… dann das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Ich merkte, es war wie mit Schmerzen im Rücken, in den Knien, okay dass es da ist, okay dass ich keine Luft mehr bekomme, aber es muss keine Auswirkungen auf mein Handeln haben. Mir liefen die Tränen runter vor Anstrengung, aber es war genauso zu tun. Diese Erfahrung hilft mir heute, die Kopfschermerzen sind da, es ist okay… aber es bedeutet nicht, dass es mich bei meinem Tun behindert. Welche Freiheit, welcher Frieden…’Gut wirkliches Entspannen und im Hier und Jetzt sein fällt noch etwas schwer, aber es ist ein Prozesss des Lernens….Hm ja, einfach weitergehen und entscheiden, was gerade jetzt zu tun ist…. es scheint es entwickelt sich ein Ansatz von Lässigkeit, im Sinne von Gelassenheit und so grüße ich ganz entspannt mit meinem Lieblingssatz:

Absichtslosigkeit ist ein wunderbares Kleid
ist ein Spiegel der Unendlichkeit……

Der Witz

Freitag, März 20th, 2009

Schallend lache ich

Über des Lebens größten Witz:

Es ist