Pläne
heute habe mich mit meiner Freundin über unsere Pläne für die Zukunft unterhalten, die Zeit nach den Kindern, über die Zeit in der wir in Rente sind. Sie kann sich vorstellen die Wohnung einer Renten WG zu finanzieren, zu verreisen, im Hospiz zu arbeiten……
Alles sehr klar- ich merkte wie weit weit weit weg das von mir ist. Es geht für mich so gar nicht in diese Richtung zu denken. Es scheint ich bin wirklich sehr im Hier und Jetzt verankert. Einzig eine Vision zieht sich durch alle Zeiten, die Vision vom Sitzen auf der Parkbank. Inspiriert hat mich hierzu das Buch von Tolle, der zwei Jahre auf der Parkbank saß…..
Das Ende der Furcht
Die Angst vor der Parkbank
machte mich ganz krank
Der Gedanke dort zu sitzen
In jeden Moment das Glück zu besitzen
Dabei jegliche Verpflichtung zu verlassen.
Diesen heimlichen Wunsch wollte ich hassen
Denn mein Leben mit Kind und Arbeit
Schien mir die wahre Wirklichkeit
Doch immer mehr ließ ich los
Fühlte mich immer mehr von der Göttlichkeit liebkost
Die Kinder können auch alleine sein,
die Arbeit ist nicht wirklich mein
Sehe ich mich jetzt auf der Bank
Fühle ich heißen Dank
Denn ich weiß ich kann in jedem Moment alles verlassen
Dieses Wissen macht mich ganz gelassen
Ich brauche nicht Geld noch Gut
Auch nicht der Kinder Mut
Das Nichts ist mein wahres Element
Da sich hier das Göttliche bekennt
Losgelöst von Hunger, Durst und Zeit
Spüre ich das Wunder der Unendlichkeit
hm. Es ist schon einige Zeit her, dass ich das geschrieben habe. Die Erfahrung von gestern macht mich allerdings nachdenklich. Wenn ich mit so`n bisßchen Kopfkino nicht umgehen kann, bin ich wohl noch nicht ganz reif für die Parkbank…. Zumal ich echt Bedenken habe mich wieder zum Meditieren hinzusetzen. Aber ich weiß jetzt warum und wofür… Das Meditieren ist mein Training für die Parkbank…..Schon fang ich wieder schallend an zu lachen und freu mich und freu mich und freu mich und freu mich……