Schnittpunkt
heute habe ich 12 Stunden durchgehend gearbeitet und trotzdem muss ich mich noch an die Tasten setzen. Denn was mich gerade umtreibt ist so überwältigend, dass es ein Ventil braucht. Ich bezieh mich auf gestern: Als Baby für mich zu sorgen meint natürlich, dass ich emotional für mich sorgte, die Grundversorgung konnte von meinen Eltern nur mechanisch vorgenommen werden. als ob ich eine Puppe wäre. Eine Beziehung konnte meine Mutter zu mir im ersten Lebensjahr einfach nicht entwickeln. Da meine Geburt sie so aus der Bahn geworfen hatte, waren auch alle anderen in der Familie aus dem Tritt und ich war ein Deutliches Zuviel für jeden in meiner Umgebung - in jedem Moment.Um zu überleben muss ich damals den Draht zur anderen Wirklichkeit entwickelt haben zur Einheit, zur Liebe und zur Stille. Gleichzeitig wurde ich aber immer wieder mit dem Horror der anderen Realität konfrontiert, das Glück der Einheit war für mich untrennbar mit einem brutalem Schmerz gekoppelt. Diese Kopplung ist für mich gerade jetzt sehr spürbar. Horror und höchstes Glück sind für gerade jetzt gleichzeitig spürbar. Der Schnittpunkt von beiden ist die Essenz des Lebens.. Bin ich mit beiden verbunden fühl ich mich lebendig und sehr präsent, aber auch sehr verwundet und ich will genauso sein wie ich bin -nicht ein fizzelchen anders
Hm und das freut den Kobold in mir