Macht

Heute habe ich in der Meditation ein Geschenk erhalten: Das Erkennen vom Wesen der Macht. Die Macht ist das Denken in der Dualität. Bei jeder Bewertung geht es um das Denken in Hierachien- um besser, schöner, brutaler, grausamer..

Begibt man sich auf diese Ebene, ist die Einheit verloren. Klar, eine Binsenweisheit für alle die auf dem Weg sind. Wie gelingt es sich diesem Denken in der realen Welt zu entziehen? Was mache ich, wenn ein Mensch gedemütigt wird. Klar ist: Wenn ich handeln kann, also wenn ich in dem Moment anwesend bin, dann gilt es zu handeln! Wenn ich es nur höre, dann versuche ich mich dem Denken in Bewertungen zu entziehen, versuche den Schmerz von beiden Seelen (den Gedemütigten und den Demütigenden) in mich auf zu nehmen. In diesem gemeinsamen Leid ist die Einheit vorhanden, die Trennung aufgehoben. Ich gehe immer davon aus: Leidvolles Handeln kann nur auf der Basis vom eigenen Leid erfolgen.

Heute ist mir die Freiheit der Wahl sehr bewußt geworden, genauso wie die Sinnlosigkeit von Macht und Kampf. Ich kann es nur unzureichend erklären. Für mich drückt es sich in folgenden Worten klarer aus:

Machtspiele
Wenn man sich in die Macht verliebt
Einen Teil der eigenen Seele hingibt

Sich mit einer Illusion beschwert
Die das Erkennen der Einheit verwehrt

Gelingt es alle Macht wirklich aufzugeben
Ermöglicht dieser Tod die Einheit zu leben

Ja es wird noch weiter wirken….. Machtlos grüßt der Kobold

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